Hochmotiviert nach dem Auswärtssieg in der Vorwoche, aber dennoch mit einigen verletzungsbedingten Ausfällen, gehen unsere Jungs ans Werk. Anfangs entwickelt sich ein offenes Match mit Halbchancen auf beiden Seiten. Mit Fortdauer der Partie übernehmen wir immer mehr das Kommando und erspielen einige hochkarätige Chancen, die jedoch allesamt nicht genutzt werden. Dazu kommt noch, dass der Schiriassistent mit der einen oder anderen Abseitsanzeige falsch liegt und uns damit die Abschlussmöglichkeiten nimmt. Nicht nur, dass er sich damit den Unmut des Publikums auf sich zieht – er lässt sich auf Diskussionen mit der Tribüne ein und gestikuliert dazu noch herum, was die Stimmung mehr und mehr aufheizt. Diese sollte sich später noch entladen.
Leider sollte sich die alte Weisheit „Tor, die du nicht schießt, bekommst du irgendwann“ bewahrheiten. Nach einem schön hereingezirkelten Eckball scherzelt ein Bisamberger Angreifer in der 41. Spielminute den Ball via Innenstange ins Tor und so steht’s nach keiner wirklich hochklassigen Torchance trotzdem 0:1 für die Gäste. Damit geht es in die Kabinen.
In der 2. Spielhäfte setzt sich das spielerische Übergewicht unserer Elf fort, doch sind echte Topchancen eher Mangelware. Dazu kommt noch, dass sich der Schiedsrichter von der aufkommenden Hektik anstecken lässt und Enscheidungen tendenziell gegen unser Team trifft. Negativer Höhepunkt ist die Gelb-Rote Karte gegen Lukas Thaller in der 83 Minute wegen wiederholter Kritik. Dem zuvorgegangen ist ein Zweikampf, wo Lukas den Ball abdeckt und dabei vom Gegenspieler umgerempelt wird, sodass er fällt und ihm der Ball an die Hand springt. Doch anstatt Foulspiel gegen Bisamberg gibt es eine Handspiel-Entscheidung gegen unsere Nummer 9, der das entsprechend muniert und dafür unter die Dusche geschickt wird. Diese Szene spielt sich unmittelbar vor der Tribüne ab und was dann alles von den Zuschauern in Richtung Schiedsrichter gebrüllt wird, kann man sich vorstellen. Der vorhin erwähnte Assistent kommentiert wiederum zurück, worauf es unserem Ordnerobmann zu bunt wird und er diesen auffordert, keine Meldungen in Richtung des Publikums mehr abzugeben, um die Stimmung nicht noch mehr aufzuheizen. Daraus entwickelt sich ein Wortgefecht und es dauert ein wenig, bis sich die Situation schließlich wieder beruhigt hat. Kurz vor dem Spielende erzielen wir noch den vermeintlichen Ausgleichstreffer, der – passend zum Abend – wegen der nächsten höchst fragwürdigen Abseitsentscheidung, nicht gegeben wird. So endet die Partie mit dem 0:1 Endstand.
Wesentlich erfreulicher ist das Ergebnis der U23-Begegnung, die durch einen späten Treffer von Paul Drabek in der 81. Spielminute mit einem verdienten 1:0 Sieg unserer Jungs endet.
Die Matchpatronanz übernimmt diesmal unser sportlicher Leiter Wolfgang Jaich, in Gedenken an seinen kürzlich verstorbenen Vater und SCW-Ehrenmitglied Horst Jaich. Für das VIP-Buffet zeichnen er und unser Marketing-Chef Josef Siebenhandl verantwortlich. Am Foto: unser sportlicher Leiter Wolfgang Jaich und Obmann Peter Beninger. Herzlichen Dank allen für die Unterstützung!
Fotocredits: Jessica Sperger





